Artikel: Pures Dynamit

von Kristina Breschan, ECHO Gesund & Leben, Mai 2005

Auszug mit freundlicher Genehmigung der ECHO Zeitschriften- u. Verlags Ges.m.b.H.

Ausgabe 02/2006

ECHO Gesund & Leben
erscheint monatlich als
Beilage zur
ECHO - Tirols erste Nachrichtenillustrierte.
mehr Infos unter: gesund@echotirol.at

Weisheit

D ie beste Art
die Zukunft
vorherzusagen ist,
sie SELBST zu gestalten.

(Alan Kay)

Weisheit

D ie Kraft des Geistes
ist grenzenlos.
Die Kraft der Muskeln
ist begrenzt.

(Koichi Tohei)

News

erschienen in "ECHO Gesund & Leben",
Mai 2005


Pures Dynamit


Ohne großen Aufwand Probleme und Krankheiten verändern kann nicht funktionieren?
Die Dynamind - Technik tritt den Beweis an.

Es braucht Mut, sich darauf einzulassen.
Zu einfach und schnell scheint der versprochene Erfolg, zu gering der nötige Aufwand.
" Es ist wie bei einem Lichtschalter:
Ist der Schalter aus, kann die Energie nicht
frei fließen"
, erklärt Gaby Brandmayr,
Sportmentaltrainerin und Coach in Innsbruck, "ist er an, fließt sie sofort wieder."
Dann kann der Körper seine Arbeit tun und den
Selbstheilungsprozess beginnen.
Worauf die Mentaltrainerin und ihre Klienten setzen?
Auf Dynamind, eine Technik zur Harmonisierung
von Körper, Geist und Seele.
Die Basis sind die hawaiische Huna-Philosophie,
sowie Heilungsmethoden aus Hawaii,
Westafrika und China.
Diese verknüpfte der Hawaiianer
Serge Kahili King mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Westen und entwickelte daraus die Dynamind-Technik.
Für eine effektive und einfache Möglichkeit der Selbsthilfe.

Grenzen sprengen

"Die Wirkung von Dynamind basiert auf der Theorie, dass alle körperlichen, geistigen und emotionalen Probleme auf eine zu große Spannung im Körper zurückzuführen sind", sagt Brandmayr, "diese Spannung löst spezifische Symptome aus."
Als Folge davon können sich Kopfschmerzen genauso wie Hautreizungen oder Angstzustände zeigen.
Hilfe verspricht diese Technik durch die Entlastung unterschiedlich ausgeprägter Spannungsschichten, wodurch Kopf und Körper auf die Heilung vorbereitet werden. Eine Kombination aus Berührung, Atmung und Worten ermöglicht die Veränderung,
die weder fremd bestimmt noch manipuliert ist. Selbst wenn ein Außenstehender durch den Prozess führt.
Zu Beginn berühren sich die Hände an den Fingerspitzen - als ob eine kleine Kugel darin festgehalten würde.
"Mit der Form der Handhaltung gebe ich dem Körper die Möglichkeit, Energie zirkulieren zu lassen", erklärt Gaby Brandmayr, "währenddessen ich auf einer Skala von null bis zehn bewerte, wie stark mich mein Problem belastet."
Möglichst klar und deutlich sollen die Symptome anschließend formuliert, die Veränderungsmöglichkeit angesprochen und mit einer Zielformulierung eine Reaktion in Körper und Geist ausgelöst werden. "Veränderung passiert sehr schnell,
wenn ich mir ein Problem eingestehe,
mir bewusst mache, dass ich es ändern kann und den Fokus darauf richte,
wie es umgewandelt werden soll",

betont die Mentaltrainerin,
"vervollständigt wird der Dynamind-Prozess dann durch die Stimulierung verschiedener Punkte am Körper und der Atemtechnik Piko-Piko."

Weich klopfen

Nach der Zielformulierung gilt es,
sieben Mal auf die Thymusdrüse im oberen Brustbereich und die beiden Hoku-Punkte zu klopfen.
Diese befinden sich dort, wo die Knochen des Zeigefingers auf die des Daumens treffen. Darauf folgen im Nacken sieben Berührungen auf den Punkt "Hokua",
wo die Halswirbelsäule mit einer kleinen Erhöhung in die Brustwirbelsäule übergeht. Den Abschluss bildet vorerst die hawaiische Atemtechnik Piko-Piko, bei der "über den Scheitel Positives eingeatmet wird und über die Zehen negative Energien den Körper verlassen".
Die Hawaiianer sprechen dabei von einer Energiewelle, die zwischen den Punkten aufgebaut wird.
Nach jeder Sequenz von Aussage, Berührung und Atemtechnik wird die Einstufung der Symptome auf der persönlichen Skala überprüft.
Erfahrungsgemäß braucht es drei "Runden",
bis sich das Empfinden grundlegend geändert hat. Die Einfachheit verblüfft und fordert speziell jene heraus, die immer tief nach dem Sinn im Problem graben.
"Die Suche nach einem verborgenen Sinn in unserem Leiden ist eine Art Spiel, das nichts anderes bewirkt, als die Verzögerung des Heilungsprozesses", so Serge Kahili King. Deshalb hat er neue Spielregeln aufgestellt.

von Kristina Breschan

(ECHO Gesund & Leben, Mai 2005, S.43)